appointMeet: Warum appointmed für den ästhetischen Chirurgen Alexander Heinicke das perfekte Faultier ist

Lesedauer: 3:45 Minuten
Der ästhetische Chirurg Alexander Heinicke vertraut auf appointmed

© by Alexander Heinicke

Eine doppelte Premiere: Als erster deutscher Arzt im ästhetischen Bereich berichtet uns Alexander über seine Erfahrungen mit appointmed. Da sein Praxisstandort Unna nicht gerade um die Ecke von Wien liegt, hat dieses Kundeninterview erstmals per Videokonferenz stattgefunden.

Alexander, Du arbeitest mit 2 unterschiedlichen Praxisprogrammen – warum eigentlich?

Ich betreibe zwei Praxen. Eine in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und die andere mit Schwerpunkt in der Ästhetik. Somit habe ich immer einen Vergleich zwischen appointmed und einer GKV-konformen Software.

Als ich mit der zweiten, privaten Praxis angefangen habe, wusste ich, dass ich dafür ein anderes Programm brauche. Die GKV-konformen Anbieter setzen ihren Schwerpunkt eher auf die Fehlerminimierung von gesetzlichen Krankenkassenabrechnungen. Dem wird alles Andere ein wenig untergeordnet. Sie sind weder besonders übersichtlich, noch kann man zB schnell einmal ein Bild in die Dokumentation einfügen.

Wie bist Du auf appointmed aufmerksam geworden? War es die klassische Google Recherche?

Ich habe mich mit diversen Programmen herumgeschlagen, bevor ich auf appointmed aufmerksam wurde. Angefangen bei einem Anbieter, der irgendwann Pleite gegangen ist, bis hin zu einer Software, die eher auf Kassenleistungen spezialisiert war. Das war von der Bequemlichkeit her etwas problematisch und der Kundenservice hat mich auch nicht überzeugt. Es war also an der Zeit, nach etwas Neuem zu suchen.

Ich hatte dabei die Anforderung, dass alles online sein soll, weil es einem einfach sehr viel Zeit spart.

Und natürlich muss auch datenschutzrechtlich alles abgesichert sein. Gesucht habe ich dabei über Google nach Begriffen wie zB  “online”, “privatärztlich” und “webbasiert”. Da blieb nicht viel brauchbare Auswahl übrig.

Es hat auch ein bisschen gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass ihr euch eigentlich eher auf TherapeutInnen spezialisiert und nicht primär auf ÄrztInnen. An der Adresse habe ich auch gesehen, dass appointmed nicht aus Deutschland kommt. Das hat aber meines Erachtens eher für euch gesprochen.

Du hattest also als deutscher Arzt keine Bedenken bei einer österreichischen Praxissoftware?

Nein, vom Technischen her überhaupt nicht. Ich hatte nur die Sorge, dass ich die GOÄ [Anm.: Gebührenordnung für Ärzte] nicht abdecken kann. Als ihr mir einen kleinen Work-Around dazu verraten habt, war die Sache aber durch bzw. entschieden.

Ich fände es natürlich trotzdem toll, wenn in Zukunft eine – nach deutschem Maßstab – taugliche Variante für die Abrechnung nach GOÄ integriert wird. Am besten mit einer rückwärts Kompatibilität des Steigungsfaktors. In der Ästhetik braucht man immer runde Preise. So könnte man angeben, welchen Preis man haben möchte und der Faktor wird automatisch berechnet. Das wäre sicherlich eine schöne Sache.

Wenn Du zurückdenkst: Was war der ausschlaggebende Punkt, dass Du Dich schließlich für appointmed entschieden hast?

Die Auswahl war nicht riesengroß, klar. Aber bei euch war es auch so, dass ich meine Fragen gestellt habe – sei es im Chat oder per E-Mail – und es kam immer sofort eine Rückmeldung.

“Der Support war direkt. Es war klack klack klack… Und meine Fragen wurden beantwortet.”

Der ganze Prozess, bis ich schlussendlich wusste, wie viel mich das Ganze kostet, ging wirklich zügig. Dann dachte ich mir: Na gut, dann wagen wir das Mal und gucken, was passiert.

Würdest Du appointmed für den ästhetischen Bereich weiterempfehlen?

Chirurg Alexander Heinicke im Interview

© by Alexander Heinicke

Ja – von der Einfachheit her sicher. Für meinen Arbeitsablauf ist es super, so wie es ist. Ich habe in beiden Praxen Zugriff auf meine Daten. So kann ich jederzeit etwas eintragen oder ergänzen. Die Fotodokumentation macht das Ganze ziemlich leicht: Einfach mit der appointmed App den QR Code der Patientenakte scannen und schon kann ich Bilder direkt hochladen.

Gut ist außerdem, dass man beim Anlegen von PatientInnen nur den Namen und das Geschlecht braucht. Das System checkt dann, ob es den Patienten bereits in der Kartei gibt. Das finde ich sehr hilfreich!

Damit sind wir schon fast am Ende angelangt. Hier noch unsere klassischen Quick Fire Questions:

Welche Funktion nutzt Du am häufigsten?

Die online Buchung. Ich würde sagen, die Hälfte aller Buchungen laufen bei mir über diese Funktion.

Welche Funktion nutzt Du nie/ so gut wie nie?

Formulare in der Doku.

Wenn appointmed ein Tier wäre… Welches wäre es und warum?

Schwierig… Ich würde sagen ein Faultier. Es macht nur das, was unbedingt notwendig ist. Aber das, was es macht, macht es extrem gut.

appointmed ist sicherlich keine eierlegende Wollmilchsau, die es jedem recht machen kann und alles abdecken will. Aber ihr seid eben auch ein Nischenprogramm, das sich mehr auf TherapeutInnen spezialisiert hat als ÄrztInnen.

Olga: Danke für Dein ehrliches Feedback Alexander! Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Dir für die Zukunft alles Gute.


Steckbrief

Die wichtigsten Infos zu Alexander findest Du im folgenden, kompakten Steckbrief.

Name: Alexander Heinicke
Teamstärke: Einzelunternehmer an 2 Standorten
Fachbereiche: Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie & ästhetisch Gesichtschirurgie
Standort: Gesellschaftsstraße 17,
59423 Unna
Website: alexanderheinicke.de/praxis-unna/
Instagram: alexanderheinicke.de
Bei uns seit: November 2020

Teile diesen Artikel mit Freunden!