Marketing kürzen? Sichtbarkeit spart man sich nicht einfach weg!

Marketing ist oft einer der ersten Bereiche, an dem Unternehmen sparen, wenn es wirtschaftlich schwieriger wird. Bei appointmed sehen wir das anders: Sichtbarkeit entsteht nicht von heute auf morgen – und wer sie verliert, muss sie später oft teuer zurückgewinnen.

Praxis Marketing Sichtbarkeit

Foto von Marco Krenn auf Unsplash

In vielen Unternehmen ist das Marketingbudget das erste, das gekürzt wird, sobald wirtschaftlicher Gegenwind aufkommt. Bei appointmed sehen wir das anders. Nicht, weil wir gerne Geld ausgeben. Sondern weil Sichtbarkeit nicht von heute auf morgen entsteht – und weil man sie sich später teuer zurückkaufen muss.

In diesem Artikel erkläre ich, warum wir unser Marketingbudget nicht reflexartig kürzen, was mich zuletzt auf einer Marketingkonferenz darin bestätigt hat und was TherapeutInnen daraus für die eigene Praxis mitnehmen können.

Hier steht alles, was Du wissen musst 😉

Viele Unternehmen kürzen ihr Marketingbudget, sobald wirtschaftlicher Gegenwind aufkommt. Bei appointmed sehen wir das anders: Sichtbarkeit entsteht langfristig und lässt sich nicht einfach aus- und wieder einschalten.

Statt reflexartig zu sparen, setzen wir darauf, Budget gezielter einzusetzen, echte KundInnenstimmen zu nutzen und neue Kanäle frühzeitig zu testen. Auch TherapeutInnen können daraus etwas mitnehmen: Sichtbarkeit muss nicht laut sein, aber hilfreich, auffindbar und glaubwürdig.


Kurz gesagt: Sichtbarkeit spart man sich nicht einfach weg

Ich war Anfang des Jahres auf der d3con in Hamburg, einer der wichtigsten Konferenzen für digitales Marketing im deutschsprachigen Raum. Einen Tag lang ging es um Trends, Strategien und konkrete Erfahrungen aus Unternehmen wie Ford, Deutsche Bahn, Tinder oder Ogilvy. Die erste Session des Tages war dann auch gleich deutlich konkreter, als ich erwartet hatte.

Maria von Scheel-Plessen, Global Director eines internationalen Luxusgüterunternehmens, sprach darüber, was passiert, wenn Unternehmen in schwierigen Phasen ihr Marketingbudget kürzen. Die Zahlen, die sie präsentierte, waren ziemlich eindeutig.

Unternehmen, die in wirtschaftlich schwierigen Phasen ihr Marketingbudget reduzieren, verlieren im Schnitt:

  • – 13 Prozentpunkte Umsatzwachstum
  • – 18 Prozentpunkte bei Conversion und Brand Health
  • – 1 Prozentpunkt Marktanteil

Anders gesagt: Marketing lässt sich nicht einfach ausschalten und später verlustfrei wieder hochfahren. Wer die Triebwerke abschaltet, verliert Höhe. Und braucht später deutlich mehr Energie, um wieder aufzusteigen. Wer Sichtbarkeit abbaut, muss sie später oft mit deutlich mehr Aufwand zurückgewinnen.

Don’t reduce your marketing budget.
Rethink it.

Das war eine der zentralen Botschaften des Vortrags. Nicht blindlings mehr ausgeben. Aber auch nicht reflexartig kürzen. Die entscheidende Frage ist also nicht nur, wie viel Budget man einsetzt. Sondern vor allem: wofür.

Warum wir bei appointmed ähnlich darüber denken

appointmed wächst seit Jahren stabil. Ein Grund dafür ist sicher, dass wir Marketing nie nur als kurzfristige Maßnahme verstanden haben.

Natürlich geht es auch um konkrete Ergebnisse: neue Testzugänge, neue KundInnen, Umsatzwachstum. Aber dahinter steckt etwas Langfristigeres: Vertrauen, Wiedererkennung und Präsenz. Gerade in unserer Nische ist das wichtig. Wir sprechen keine anonyme Masse an, sondern eine sehr konkrete Zielgruppe: TherapeutInnen im DACH-Raum.

Viele TherapeutInnen beschäftigen sich nur zu bestimmten Zeitpunkten aktiv mit einer neuen Praxissoftware. Zum Beispiel:

  • bei der Gründung einer eigenen Praxis
  • wenn Papierkram und Excel-Listen zu viel werden
  • wenn die bestehende Software nicht mehr passt
  • wenn eine Praxis wächst und klarere Abläufe braucht
  • wenn Online-Terminbuchung, Dokumentation oder Rechnungen einfacher werden sollen

Wann genau dieser Moment kommt, können wir nicht steuern. Was wir aber beeinflussen können: dass appointmed genau dann sichtbar, verständlich und vertrauenswürdig präsent ist. Das funktioniert nicht, wenn man Marketing quartalsweise an- und abschaltet, je nachdem, wie die Zahlen gerade aussehen.

Rethinking statt Kürzen: Was das konkret bedeutet

Die d3con hat mir auch bestätigt, wie eine sinnvolle Alternative zu blindem Sparen aussehen kann.

Es geht nicht darum, einfach immer mehr Geld in Werbung zu stecken. Es geht darum, das vorhandene Budget bewusster einzusetzen.

Ein paar Dinge, die wir bei appointmed bereits tun oder aktiv weiterentwickeln:

Budget dorthin lenken, wo es wirklich wirkt

Nicht jeder Kanal bringt gleich viel. Und nicht jede Maßnahme wirkt gleich schnell. Deshalb investieren wir gezielt in Messbarkeit. Nicht, um alles bis ins letzte Detail zu kontrollieren, sondern um besser zu verstehen, was funktioniert.

Wir wollen wissen:

  • Welche Kanäle bringen relevante BesucherInnen?
  • Welche Inhalte führen zu echtem Interesse?
  • Wo entstehen Testzugänge?
  • Welche Maßnahmen zahlen langfristig auf unsere Marke ein?

Dabei ist uns wichtig: Nicht alles, was wertvoll ist, lässt sich sofort perfekt messen. Ein guter Erfahrungsbericht, ein hilfreicher Blogartikel oder eine Empfehlung wirken oft über einen längeren Zeitraum. Trotzdem hilft uns eine bessere Datenbasis dabei, Budget sinnvoller zu verteilen.

Echte Geschichten statt generischer Inhalte

Mehrere Speaker auf der d3con haben unabhängig voneinander einen Punkt angesprochen, der auch für uns sehr wichtig ist: KI-generierter Content ist oft erkennbar. Er kann korrekt, sauber und brauchbar sein. Aber er ersetzt keine echten Erfahrungen.

Was nicht künstlich erzeugt werden kann, sind echte KundInnenstimmen, echte Praxisgeschichten und echte Einblicke in den Arbeitsalltag von TherapeutInnen. Genau deshalb setzen wir bei appointmed so stark auf Interviews, Erfahrungsberichte und konkrete Beispiele aus der Praxis.

Erfahrungen von Kunden mit appointmed

Eine KI kann einen allgemeinen Text über Praxissoftware schreiben. Kein Problem. Aber sie kann nicht erzählen,

  • warum eine Ergotherapeutin ihre Dokumentation direkt am Handy erledigt,
  • wie ein Logopäde seine Online-Terminbuchung im Alltag nutzt oder
  • weshalb eine Psychotherapeutin nach Jahren mit Papierlisten auf eine digitale Lösung umsteigt.

Diese Geschichten sind nicht nur glaubwürdiger, sondern helfen anderen TherapeutInnen auch dabei, sich selbst in einer ähnlichen Situation wiederzufinden.

Nicht warten, bis es brennt

Ein weiterer Satz, der mir hängen geblieben ist, kam aus einem Performance-Marketing-Panel:

Selbst wenn es noch gut läuft – jetzt schon schauen, welche Kanäle noch passen könnten.

Das klingt simpel, ist aber ein wichtiger Punkt. Wenn ein Kanal plötzlich teurer wird oder weniger gut funktioniert, ist es zu spät, erst dann nach Alternativen zu suchen. Deshalb testen wir laufend neue Formate, Inhalte und Kooperationen. Nicht hektisch. Nicht nach dem Motto „alles auf einmal“. Sondern Schritt für Schritt.

So entsteht mit der Zeit ein Marketing-Mix, der nicht von einem einzigen Kanal abhängig ist.

Was TherapeutInnen daraus für die eigene Praxis mitnehmen können

Natürlich ist eine therapeutische Praxis kein Softwareunternehmen. Trotzdem lässt sich aus meiner Sicht einiges übertragen.

Auch bei einer Praxis entsteht Sichtbarkeit nicht erst dann, wenn dringend neue PatientInnen gebraucht werden. Sie entsteht davor. Durch eine klare Website, gute Auffindbarkeit, Empfehlungen, persönliche Positionierung und verständliche Informationen.

Wenn Du als TherapeutIn gerade überlegst, ob Du in die Sichtbarkeit Deiner Praxis investieren sollst, ist meine Antwort daher: Ja – aber mit Plan.

Nicht jede Werbemaßnahme lohnt sich. Nicht jede Plattform passt zu jeder Praxis. Und es muss auch nicht jede Therapeutin oder jeder Therapeut plötzlich auf allen Kanälen aktiv sein.

Aber gar nicht sichtbar zu sein, wenn jemand nach einer Praxis wie Deiner sucht, ist meistens die schlechtere Lösung. Sichtbarkeit muss nicht laut sein. Sie muss vor allem hilfreich, auffindbar und glaubwürdig sein. Das kann ganz einfach beginnen:

  • mit einer verständlichen Website
  • mit klaren Informationen zu Deinen Leistungen
  • mit aktuellen Kontaktdaten und Öffnungszeiten
  • mit einem einfachen Weg zur Terminvereinbarung
  • mit Inhalten, die häufige Fragen Deiner PatientInnen beantworten

Und was hat appointmed damit zu tun?

Eine gute Praxissoftware ersetzt kein Marketing. Aber sie kann Dir helfen, den Kopf dafür freier zu bekommen.

Denn wenn Termine, Dokumentation und Rechnungen weniger Zeit fressen, bleibt mehr Raum für die Dinge, die sonst oft liegen bleiben. Zum Beispiel für die Weiterentwicklung Deiner Praxis. Für bessere Abläufe. Für Deine PatientInnen. Und vielleicht auch für ein bisschen mehr Sichtbarkeit.

Genau darum geht es uns bei appointmed: Wir möchten TherapeutInnen dabei unterstützen, ihren Praxisalltag einfacher zu organisieren. Damit weniger Zeit in Administration fließt – und mehr Zeit für das bleibt, was wirklich wichtig ist.

Jetzt kostenlos testen!

Überzeuge Dich 2 Wochen lang kostenlos und unverbindlich von allen Funktionen von appointmed. Unser Support Team hilft Dir bei allen Fragen schnell und unkompliziert weiter.

Das klingt super, ich möchte appointmed testen!

AutorIn Info

AutorIn: Mario Habenbacher

Mario Habenbacher

CMO, Co-Founder, appointmed GmbH

Neben seinem Engagement für diverse medizinische Gesellschaften (EUROSPINE, EFNR, spine.at), hat Mario mehrere Jahre Erfahrung im Brand Management der Österreich Werbung gesammelt.