appointMeet: Wie Chiropraktiker Karsten Stanberger mit appointmed 6.000 € im Jahr spart
Für Karsten Stanberger muss Praxissoftware vor allem simpel, zuverlässig und intuitiv sein. Entscheidend ist für den Chiropraktiker aber auch der wirtschaftliche Nutzen: Allein durch die Online-Buchung spart er mehrere tausend Euro im Jahr.

Seit 2001 hilft Chiropraktiker Karsten Stanberger in Recklinghausen Menschen, Schmerzen zu verlernen. In diesem Interview erzählt er, warum er seinen Telefondienst gegen die Online-Buchung getauscht hat und damit rund 6.000 € im Jahr spart. Besonders schätzt er, dass er seine Praxis immer in der Tasche hat und dank SMS-Erinnerungen kaum noch jemand einen Termin bei ihm vergisst.
Hallo Karsten, stell Dich bitte kurz vor!
Ich bin seit über 25 Jahren Chiropraktiker. In Deutschland muss man dafür entweder Arzt oder Heilpraktiker sein. Ich bin seit 2001 Heilpraktiker und habe seitdem meine eigene Praxis und auch meinen eigenen Therapieansatz entwickelt. Ursprünglich komme ich aus dem Bereich Fitnesstraining und Sport-Rehabilitation und habe sehr viel im 1:1-Personal-Training gearbeitet. Damals ging es mir vor allem darum: Wie bekommt man Menschen nachhaltig aus dem Schmerz?
Anfangs dachte ich noch: „Alles geht über Bewegung, Kräftigung und Muskelaufbau.“ Aber nach vielen Jahren und hunderten Menschen unter den eigenen Händen habe ich gemerkt: Das ist es noch nicht ganz. Dazu kamen das neurozentrierte Training, also die Frage, welche Rolle unser Nervensystem spielt, und das Thema Ernährung. Aus privaten Gründen bin ich auf die ketogene Ernährung gestoßen und habe mich damit beschäftigt, was Ernährung mit Entzündungen im Körper macht. Zudem habe ich mich mit dem Unterschied zwischen anatomischen und neuroplastischen Schmerzen befasst.
Daraus ist meine eigene Methode entstanden: Unpain Neuro Movement. Unpain steht für „Schmerzen verlernen statt verdrängen“.
Neben Justierungen in der Chiropraktik arbeite ich über die Körperwahrnehmung, Atemtechniken, Ernährung sowie gezieltes neurozentriertes Training. Der Fokus liegt darauf, dem Körper wieder Sicherheit in der Bewegung zu geben. Denn Sicherheit kommt vor Flexibilität und Kraft. Es macht keinen Sinn, sich zu kräftigen, wenn eine Schutz- oder Schonhaltung verhindert, dass die Bewegung sauber ausgeführt wird. Viele kommen zu mir und sagen: „Ich habe nach meinem Bandscheibenproblem ein Rehatraining gemacht, und jetzt ist alles schlimmer als vorher.“ Solange das Gehirn nicht klar sagt: „Diese Übung ist sicher“, geht es nicht von der Bremse. Das lernt man in vielen kleinen Bewegungsschritten. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht: Es sind 18 Übungen, die immer gleich bleiben. Was sich verändert, ist die Variabilität, und das macht es so spannend.
In welchem Zeitraum sehen Deine PatientInnen signifikante Ergebnisse?
Ich biete keine starren 8- oder 12-Wochen-Programme an. Die Leute kommen von Mal zu Mal. Egal ob akuter oder seit 15 Jahren chronischer Schmerz: Durch die Kombination aus Chiropraktik, Begleitmaßnahmen und gezielten Impulsen brauche ich im Schnitt nur drei bis vier Besuche, bis mir die Patientinnen und Patienten von einer signifikanten Veränderung berichten. Erst danach geht es darum, das Erreichte mittel- bis langfristig zu stabilisieren. Selbst bei chronischen Schmerzpatienten sagen über zwei Drittel nach unserem gemeinsamen Weg: „Das hilft mir wirklich weiter, weil ich anders mit dem Schmerz umgehen kann.“
Was sind die häufigsten Beschwerden, mit denen PatientInnen zu Dir kommen?
Etwa 90 % sind klassische Rückenschmerzen. Von Kopf, Schulter und Nacken bis hin zum unteren Rücken. Die restlichen 10 % verteilen sich auf die großen Gelenke wie Schulter, Hüfte oder Knie sowie Krankheitsbilder wie Migräne oder Fibromyalgie.
Warst Du als Therapeut auch angestellt?
Nein, ich war auch schon vor meiner eigenen Praxis selbstständig, aber in einem anderen Bereich: als Trainer und Dozent. Das habe ich auch neben der Praxis lange weitergemacht und bis vor Corona Physiotherapeuten und Heilpraktiker fortgebildet. Corona war dann das Ende davon. Seitdem bin ich ganz in meiner Praxis. Dass ich selbstständig arbeiten will, war aber sehr früh klar.

Wie hast Du Deine Praxisabläufe vor appointmed organisiert?
Ganz am Anfang habe ich tatsächlich noch mit dem klassischen Papier-Kalenderbuch und Bleistift gearbeitet. Was ich sehr früh schon immer hatte, war eine Abrechnungssoftware, mit der ich bis zum Umstieg auf appointmed gearbeitet habe. Was sie nicht konnte, ist für mich heute das Main-Feature von appointmed: die Online-Buchung und die Integration meines privaten Kalenders. Das hat mir so einen Wettbewerbsvorteil gebracht.
Bis zum Umstieg auf appointmed hatte ich sogar einen telefonischen Auftragsdienst genutzt, der meine Termine vergeben hat. Bei der Menge an Anfragen und Anrufen, die ich im Monat bekomme, hat mich das zwischen 600 und 850 Euro im Monat gekostet. Ein halbes Jahr lang lief beides parallel: Der Dienst hat die Termine direkt in appointmed eingetragen.
Aber irgendwann habe ich mir gedacht, das ist nicht mehr zeitgemäß, die Leute können das heutzutage selbst. Die Zugriffe auf meine Website zeigen, dass es nahezu alles Handynutzer sind. Auch die älteren PatientInnen nutzen die Online-Buchung über ihr Smartphone. Ich brauche diesen teuren Telefondienst gar nicht mehr und habe heute nur noch einen gut besprochenen Anrufbeantworter.
Seit ich komplett auf die Online-Terminbuchung von appointmed setze, spart mir das im Schnitt gute 6.000 € im Jahr.
Wie reagieren Deine PatientInnen?
Viele sagen: „Das ist alles so einfach.“ Ich nutze die SMS-Bestätigung beim Anlegen eines Termins und die Erinnerungs-SMS sehr intensiv. Noch nie hat jemand gesagt, das wäre zu viel.
Absagen habe ich ganz wenige, und seit ich mit appointmed arbeite, noch weniger. Die Leute sind pünktlich, keiner sagt: „Ich hab’s vergessen.“
Wenn jemand absagt, dann am ehesten Leute, die nur mal schauen wollten. Wer es ernst meint, kommt auch.
Wie hat Dich appointmed überzeugt?
Zunächst fand ich es großartig, dass wir beide während meiner Testphase telefoniert haben. Ich hatte meine Praxis damals neu gegründet und wusste zum Beispiel nicht, dass man bei euch einen Gründerrabatt als Neukunde bekommen kann.
Was mich dann wirklich überzeugt hat: Es ist super simpel, intuitiv und hat alle Funktionalitäten, die ich brauche.
Den Bodychart, meine Anamnesebögen, die ich komplett digital führe, und meine Behandlungspläne nutze ich sehr intensiv. Bei mir bezahlen alle bar oder mit Karte über die SumUp-Anbindung, und die Rechnung ist schnell verschickt. Das läuft richtig gut.
Und egal, wo ich gerade bin: Ich habe meine Praxis immer in der Tasche. Wenn ich mit den Kindern unterwegs bin und ein Anruf kommt, werde ich informiert und kann reagieren. Ob ich auf dem Spielplatz sitze oder beim Fußball, ich kann einen Termin machen.
Bei den anderen Anbietern gab es immer einen Punkt, wo ich einen Abstrich hätte machen müssen. Ich konnte etwa meinen Kalender nicht einpflegen oder die Praxistermine nicht in meinem privaten Kalender sehen. Kleinigkeiten, die aber nervig sind.
Wie siehst Du das Preis-Leistungs-Verhältnis?
Das finde ich sowieso super. Was aber nicht heißt, dass ihr jetzt teurer werden sollt (lacht). Ich finde es einfach angemessen. Die entscheidende Frage ist: Welcher Umsatz steht dahinter? Wer im Jahr nur ein paar tausend Euro Umsatz macht, kann auch mit Kalenderbuch und Quittungsblock arbeiten. Wenn ich aber eine Praxis führe mit täglich fünfzehn bis zwanzig PatientInnen, ist das dafür verschwindend wenig Geld.
Ich habe keine Mitarbeiter und brauche auch keine. Sicher auch dank appointmed. Sonst hätte ich bestimmt jemanden auf Minijob-Basis für Telefon, Buchhaltung und das Ganze.
Wie erlebst du appointmed im Alltag?
Ich hatte noch nie ein ernsthaftes Problem mit appointmed. Es war noch nie etwas weg oder ging nicht. Wenn es irgendwo gehakt hat, dann an meiner eigenen Internetverbindung (lacht).
Da sitzen offensichtlich Menschen dahinter, die das Ding vernünftig programmiert haben.
Die Unternehmenskommunikation finde ich auch sehr sympathisch. Ich lese so gut wie keine Newsletter, aber in euren schaue ich jeden Monat hinein.
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Die SMS an PatientInnen stammen von einer österreichischen Nummer. Manche PatientInnen sind da vorsichtig und erstmal irritiert. Wenn ich mit Österreich nichts zu tun habe und eine ausländische Vorwahl auf dem Handy sehe, schaue ich mir das vielleicht auch nicht an.
Eine praktische Verbesserung wäre noch die Möglichkeit, dass PatientInnen ihre Termine nicht nur selbstständig löschen, sondern auch verschieben können.
Und wenn ich mir noch eine Kirsche auf der Torte wünschen dürfte, wären das noch tiefere Auswertungstools für die Praxis. Aber ich weiß, dass ihr da ja schon dran seid.
Adela: Ja genau, das alles haben wir bereits in Planung.
Kannst Du appointmed empfehlen?
Ich wüsste nicht, warum ich das nicht machen sollte (lacht).
Mit welchen drei Eigenschaften verknüpfst Du appointmed spontan?
- Zuverlässig
- Simpel
- Intuitiv
Steckbrief
| Name: | Karsten Stanberger |
| Beruf: | Chiropraktiker |
| Praxis: | Kunibertistraße 18 45657 Recklinghausen Deutschland |
| Website: | chiropraktik-und-schmerztherapie.de |
| Bei uns seit: | November 2024 |
Fotos: Carsten Nachlik
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