appointMeet: Wie Osteopath & Physiotherapeut Jürgen Pöchlauer-Schneck seine Gruppenpraxis mit appointmed im Griff hat

Osteopath und Physiotherapeut Jürgen Pöchlauer-Schneck leitet eine Gruppenpraxis in Emmersdorf an der Donau. Mit appointmed hat er nicht nur Papierakten, Word-Rechnungen und Google Kalender hinter sich gelassen, sondern auch die Zusammenarbeit mit seinen KollegInnen deutlich vereinfacht. Heute organisiert er Termine, Dokumentation und Verrechnung zentral – und hat mittlerweile sogar seine KollegInnen und seine Tochter von appointmed überzeugt.

Physiotherapeut Jürgen Pöchlauer-Schneck nutzt appointmed

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Osteopath und Physiotherapeut Jürgen Pöchlauer-Schneck leitet eine Gruppenpraxis in Emmersdorf an der Donau. Mit appointmed hat er das Chaos aus Word-Rechnungen und Google-Kalender hinter sich gelassen und überzeugt mittlerweile auch seine KollegInnen davon.

Hallo Jürgen, stell Dich bitte kurz vor!

Mein Name ist Jürgen Pöchlauer-Schneck, ich bin Physiotherapeut und Osteopath. Mein Grundberuf war aber eigentlich Krankenpfleger. Das habe ich im Wilhelminenspital in Wien gelernt und war dann bis 2010 auf Intensivstationen tätig. Irgendwann habe ich mir gedacht, ich möchte gerne weg von dieser Hightech-Medizin und mehr manuell arbeiten. Also habe ich mich an der FH St. Pölten für die Physiotherapieausbildung beworben und es hat beim ersten Versuch geklappt, Gott sei Dank. Es wurde mir dann auch relativ schnell klar, dass ich grundsätzlich nicht mehr im Spital arbeiten möchte.

Was hat den Ausschlag für die Selbstständigkeit gegeben?

Das Setting ist einfach ein ganz anderes. Ich kann mir die Zeit einteilen, eigene Schwerpunkte setzen. Noch dazu hat es sich dann auch gut ergeben, dass in meiner Ortschaft Räumlichkeiten frei waren. Und somit habe ich gleich mit meiner eigenen Praxis gestartet. Wahrscheinlich relativ blauäugig. (lacht) Ich habe mir einfach gedacht, das wird schon funktionieren, und das hat es auch.

Der Weg in die Osteopathie hat sich dann über das Praktikum der Physiotherapieausbildung ergeben. Ich habe bei Kollegen gearbeitet, die das gerade studiert haben. Da habe ich Einblick bekommen und gesehen, wie sehr Osteopathie das Behandlungsspektrum der Physiotherapie erweitert. Wie ganzheitlich und komplex die Behandlung wird. Da war mir klar, da möchte ich dranbleiben. Also habe ich gleich danach berufsbegleitend die Ausbildung begonnen.

Was schätzen Deine PatientInnen besonders an Dir?

Ich glaube, der größte Mehrwert ist, dass ich vorher schon einen anderen Beruf im Gesundheitsbereich hatte. Ich bin viel breiter aufgestellt: von Wissen über Medikamente, über Krankheitsverläufe, bis zu fachübergreifender Kooperation mit ÄrztInnen. Das gibt eine gewisse Sicherheit, die die PatientInnen auch spüren.

Zum Beispiel steht in meinen Terminerinnerungen – diese Funktion schätze ich unter anderem in appointmed sehr – immer der Hinweis, dass PatientInnen bitte auch ihre Blutbefunde mitbringen sollen.

Nicht nur die Röntgenbilder, die vermeintlich wichtigste Information für PhysiotherapeutInnen oder OsteopathInnen. Denn wenn man bei den Messparametern im Stoffwechselbereich schon Auffälligkeiten sieht, die mit strukturellen Beschwerden korrelieren, kann man die Therapie viel besser anpassen. Wenn ich das den PatientInnen erkläre, höre ich sehr oft: „Das hat mir noch nie jemand gesagt, dass das so zusammenhängt.

Wie ging es Dir damals mit dem Thema Administration und Verwaltung?

Am Anfang habe ich handschriftlich dokumentiert, das ergab jedes Jahr einen fetten Ordner mit Patientendokus. Das habe ich relativ lange so gemacht. Aber wenn ein Patient drei Jahre später wiederkommt, musst Du ihn erst einmal wiederfinden in der Ablage.

Auf der Suche nach einer digitalen Lösung war ich eigentlich schon immer, aber das Thema habe ich lange hinausgeschoben und habe mich nicht so richtig drüber getraut. Ich dachte mir, ich bin nicht so flink beim Tippen, und wenn ich daneben noch das Anamnesegespräch führe, braucht das zu viel Zeit.

Die Rechnungen habe ich in Word oder Excel erstellt, daraus ein PDF generiert und die Termine über Google Kalender abgewickelt. Im Gesundheitsbereich ist das datenschutztechnisch auch nicht optimal, muss ich sagen. Solange man ganz alleine ist, geht das noch irgendwie. Aber als dann noch weitere Kolleginnen und Kollegen selbstständig in die Gruppenpraxis dazu kamen, war das irgendwann nicht mehr tragbar.

Wie bist Du zu appointmed gekommen?

Ein Kollege hatte appointmed und hat es mir gezeigt und ich habe mir gedacht: Ja, das ist wirklich gut, das kann ich mir vorstellen. Ich habe dann noch ein paar andere Programme ausprobiert, mit denen bin ich aber nicht so klargekommen. Und dann habe ich mich für appointmed entschieden. Letztes Jahr habe ich dann auch selbst eine meiner Kolleginnen überzeugen können, umzusteigen – unter anderem wegen der Online-Terminbuchung, die bei mir schon voll angenommen wird.

Die Online-Buchung ist super und erleichtert organisatorisch einiges für mich. Fast alle PatientInnen sagen: „Voll super, das funktioniert so einfach bei Dir, auch ohne dass ich mich registrieren muss.“

Manchmal muss man sich nämlich bei anderen Anbietern als PatientIn für einen Online-Termin erst registrieren. Das fällt bei euch weg, und das taugt mir. Oft, wenn PatientInnen es nicht schaffen, mit mir in der Praxis einen Folgetermin auszumachen, verweise ich einfach darauf, dass sie den Folgetermin bequem von zuhause aus buchen. Für mich ist das auf jeden Fall ein Mehrwert.

Was mir auch sehr gefällt, ist, dass man in appointmed die Patientendokumentation so flexibel zusammenstellen kann. Wirklich fein, ich habe mir da einfach ein super Dokumentationssystem genau so einrichten können, wie ich es brauche.

Wie nutzt ihr appointmed in der Gruppenpraxis?

Einerseits als Terminkoordination und als Überblick über unsere Ressourcen.

Wenn ich einen Patientenanruf bekomme, aber gerade keine Kapazitäten habe, blende ich mir den Kalender meines Kollegen in appointmed ein und kann gleich einen Termin bei ihm anbieten. Das ist richtig praktisch.

Andererseits können wir durch den gemeinsamen Zugriff auf die Patientendaten einfach entsprechende Dokumentationseinträge freigeben, wenn wir uns eine Patientin teilen. Dann ist beispielsweise gleich ersichtlich, welche Infos zu Anamnese und bisheriger Therapie dokumentiert wurden. Das ist ein echter Vorteil.

Welche ist Deine Lieblingsfunktion?

Ich würde sagen, das ist die Verrechnung. Sie funktioniert super. Mit einem Klick habe ich die Rechnung erstellt. Die Belege werden durch die Registrierkassenfunktion erfasst und der Jahresabschluss wird automatisch erstellt.

Die PatientInnen bekommen die Rechnung online zugeschickt und können sie herunterladen. Ich muss nichts mehr ausdrucken und spare mir die Zettelwirtschaft. Richtig cool. Durch appointmed hat sich das für mich komplett verändert.

Die automatischen Terminerinnerungen sind ebenfalls super. Der Vorteil ist, dass PatientInnen damit auch alle wichtigen Infos erhalten: Was mitzubringen ist, der Preis der Behandlung und die Stornogebühren bei Nichterscheinen sind. Alles ist transparent und die PatientInnen kommen vorbereitet in die Praxis.

Was wünschst Du Dir noch?

Einen KI-Telefonassistenten, der direkt in appointmed integriert ist. Wir arbeiten an der Liege an PatientInnen und können nebenbei keine Telefonate annehmen. Beim Rückruf stellt sich manchmal heraus, die Leute haben schon woanders einen Termin gefunden. Die Online-Terminbuchung hat das schon deutlich verbessert, aber ein intelligenter Telefonassistent wäre auch praktisch.

[Anm.: Die Vorbereitungen für diese Art von KI-Funktionen laufen bereits.]

Würdest Du appointmed weiterempfehlen und wenn ja: warum?

Ich habe euch schon weiterempfohlen. Meine Tochter ist selbst Physiotherapeutin und hat jetzt auch appointmed. (lacht)

Die einfache Benutzeroberfläche, die Dokumentation, die man sich selbst konfigurieren kann, die Terminerinnerungen und die Verrechnung. Alles, was wir eben besprochen haben, sind die Dinge, die das Produkt für mich ausmachen. Ich kann das zu hundert Prozent weiterempfehlen, weil es einfach funktioniert und mir den Arbeitsalltag erleichtert.

Abschlussfrage: Wenn appointmed eine Therapietechnik wäre – welche wäre es?

Eine Manipulationstechnik. Eine chiropraktische Technik. Weil es sehr schlagkräftig und sehr effektiv ist.


Steckbrief

Name:Jürgen Pöchlauer-Schneck
Beruf:Osteopath und Physiotherapeut
Praxis:Emmersdorf 17
3644 Emmersdorf an der Donau
Website:bewegungs-experte.at
Bei uns seit:Dezember 2020

Fotos: NAME

AutorIn Info

AutorIn: Adela Inzinger

Adela Inzinger

Customer Success Specialist, appointmed GmbH

Ursprünglich aus dem HR und Recruiting Bereich kommend, ist Adelas wahre Stärke die persönliche Kommunikation mit Menschen. Sie ist die erste Anlaufstelle für Fragen aller Art und sorgt bei unseren Kunden für einen reibungslosen Ablauf mit appointmed.